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29.03.2019: Gemeinsam verliehen wir unserem Anliegen Ausdruck!


Unsere Ziele:

Unser vorrangiges Ziel ist die Erhaltung der Tiroler Naturlandschaft in ihrer Ursprünglichkeit und Schönheit.

Wir wenden uns gegen die touristische Übererschließung und die Zerstörung von Natur durch Lifte und Pisten.

regional: Das Naturjuwel Feldringer Böden darf nicht angetastet werden. Die Feldringer Böden sind ein weitgehend naturbelassenes Hochplateau westlich von Kühtai auf 2000m Seehöhe. Durch die gute Erreichbarkeit und die lawinensichere Lage ist das Gebiet bei Familien, Tourengehern und Schneeschuhwanderern äußerst beliebt. Eine schitechnische Erschließung mit fünf(!) Liften und einer Talabfahrt würde der Natur schweren Schaden zufügen. Geschützte Amphibien würden ihren Lebensraum verlieren und das Landschaftsbild wäre nachhaltig zerstört.

überregional: Die Tiroler Seilbahngrundsätze 2005 (die Ende 2018 auslaufen), insbesondere die Bestimmungen zum Schutz von Natur, Landschaft und Umwelt dürfen in ihrer Intention nicht verändert oder abgeschwächt werden. Die Ausschlusskriterien müssen erhalten bleiben.
Schon jetzt sind 4,07% der Landesfläche als Schigebiete ausgewiesen. (Im Vergleich dazu sind nur 12,4% für eine Dauerbesiedelung geeignet.) 3400 Pistenkilometer - das entspricht einer Pistenlänge von Innsbruck bis nach Grönland - und mehr als 1000 Aufstiegshilfen stehen zur Verfügung. Dafür wurde die Zerstörung großer bis dahin weitgehend unberührter Gebiete in Kauf genommen.

Wir sind der Meinung, dass damit Schluss sein muss - Genug ist genug! - und fordern:

  • Die Überarbeitung des TSSP2018, insbesondere der sehr irreführenden Definition von Schigebietserweiterungen und -zusammenschlüssen, die viel Spielraum für Neuerschließungen lässt.
  • Keine Erschließungs- oder Erweiterungsmaßnahmen außerhalb der ausgewiesenen Schigebietsgrenzen.
  • Stärkere Berücksichtigung von Natur- und Umweltschutz auch im Hinblick auf Nachhaltigkeit unter dem Aspekt des Klimawandels.