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August 2019: SZENARIO EINER GEPLANTEN GLETSCHERZERSTÖRUNG

und wie man sich dagegen zur Wehr setzen kann: Link zum Alpenverein Österreichs

Eckdaten zur geplanten Gletscherverbauung Pitztal-Ötztal

  • 35.000 m³ verbauter Beton
  • Sprengung & Abtrag von über 750.000 m³ Gestein, Erde & Eis
  • Mehr als 116 Fußballfelder permanenter Flächenverbrauch

  • Die geplanten Bauprojekte umfassen unter anderem:
  • Drei Seilbahnen
  • Dreistöckiges Seilbahnzentrum (über 15.000 m² Nutzfläche)
  • Restaurants und Bars (Kapazität für 1.600 Gäste)
  • Befahrbarer Tunnel (600 m Länge, 7 m Durchmesser)
  • Asphaltierter Speicherteich (104.000 m³)
  • Zusätzliche Beschneiungsanlage
  • Mehr als vier Kilometer an Straßen und Wegen
  • Planierung, Überschüttung, Abtrag von 72 ha gewachsenem Gletscher
  • Schleifung eines Berggrats am Linken Fernerkogl um 40 Höhenmeter und 120.000 m³
  • Gletscherverbauung Pitztal-Oetztal

    (Quelle: ÖAV)

    vor der Sommerpause 2019: Die Bürgerinitiative Feldringer Böden beriet über die eigene Zukunft und die der Region

    Bei unserer letzten Sitzung vor der Sommerpause bildete die Frage der grundsätzlichen Ausrichtung unserer Initiative den Schwerpunkt der Diskussion.
    Schnell war erkennbar, dass mit dem Rückzug der Betreiber aus dem Projekt Feldringer Böden - Schafjoch nicht gleichzeitig auch das Ende der Bürgerinitiative gekommen sei. Einerseits will man wachsam bleiben, da die Betreiber jederzeit mit einem neuen Antrag das Projekt wieder aktualisieren könnten, andererseits möchte man das Potential von mehr als 17.000 UnterstützerInnen nicht ungenutzt lassen.

    BI-Sprecher Gerd Estermann: "Ich persönlich sehe die Möglichkeit, die derzeit positive Stimmung in Fragen des Naturschutzes und die guten Kommunikationsmöglichkeiten mit unseren UnterstützerInnen konstruktiv einzusetzen, um auch dem Naturschutz das Gewicht von "öffentlichem Interesse" zu verleihen. Dieser Begriff wurde und wird oft missbraucht, um die wirtschaftlichen Interessen einiger weniger durchzusetzen. Nicht selten werden so Gemeinde- bzw. Bürgermeisterwünsche durchgedrückt und einer politisch motivierten Klientelpolitik zu Lasten von Natur und Umwelt Tür und Tor geöffnet."

    Allerdings möchte man die eigenen Ressourcen nur sehr sparsam und gezielt einsetzen. "Wir wollen keinesfalls eine Art Verein oder andere institutionalisierte Anlaufstelle für Umweltprobleme sein. Dafür gibt es bereits etablierte Einrichtungen wie die Umweltanwaltschaft oder die alpinen Vereine. Unsere Stärke liegt in der schnellen Mobilisierung von vielen Menschen, wenn es um deren Lebens- und Umweltqualität geht. Eine Bewegung verliert sehr schnell ihre Kraft und Glaubwürdigkeit, wenn sie zur Institution wird." Aus diesem Grund werden wir uns sowohl geographische als auch inhaltliche Beschränkungen auferlegen. Der Schwerpunkt unserer Aktivitäten wird weiterhin im Tiroler Oberland liegen. Die Anliegen müssen eine gewisse Größenordnung haben und in unmittelbarem Zusammenhang mit Natur- und Umweltschutz stehen.

    Diese Bedingungen werden zurzeit von einem Projekt erfüllt, gegen das der Österreichische Alpenverein federführend mobil macht, die sog. "Gletscherehe" Pitztal - Ötztal. Ohne zwingende wirtschaftliche Notwendigkeit ist die Zerstörung einer großen Fläche sensibler Gletschergebiete geplant. Wie so oft geht es auch hier nicht nur um einen Zusammenschluss, sondern um eine massive Ausweitung der Pistenkilometer. "Höher, weiter, schneller" lautet offensichtlich die Devise, die wir uns in Zeiten von Klimawandel und Gletscherschwund nicht mehr länger leisten können und wollen. Wir werden unseren Partner ÖAV mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützen.


    14.07.2019 "Wir wollen uns nicht allein den Kopf zerbrechen, wie die zukünftige Entwicklung unserer Region unter dem Aspekt der Naturverträglichkeit und Nachhaltigkeit aussehen soll.

    ANTRAG:

    Getrieben von der Sorge, weitere Mitglieder könnten enttäuscht den Beirat verlassen, halten wir es für wichtig, um nicht zu sagen unumgänglich, dass nun die Projektwerber und Touristiker in der nächsten Sitzung ihre Ideen und Gedanken für die zukünftige Gestaltung der Region unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltig- und Umweltfreundlichkeit präsentieren und offenlegen.

    Besonders in der letzten Sitzung wurde der Eindruck erweckt, man entferne sich von dem in der ersten Sitzung in Haiming gemeinsam gesetzten Ziel, der
    „Nachhaltigen naturverträglichen Entwicklung der Region“
    .
    Die Gründung des Beirats sollte eigentlich einen Neustart signalisieren, tatsächlich wird aber hauptsächlich Vergangenheitsbewältigung betrieben bzw. werden seitens der Projektwerber jeweils lediglich abgeschlossene Vorhaben ins Treffen geführt. Das ist entschieden zu wenig.
    Es ist daher allerhöchste Zeit, über konkrete Maßnahmen oder zumindest über Visionen für die Zukunft zu sprechen, um nicht unnötig Zeit und Geld zu verschwenden.
    Langfristig gesehen möge der Beirat zur Absicherung der eigenen Nachhaltigkeit auch ein Strategiepapier erarbeiten, das den drei Gemeinden als Memorandum überreicht werden kann.

    Dieser Antrag wird unterstützt von:

    Liliana Dagostin, Gerd Estermann, Ernst Gabl, Heiner Haid, Alexandra Harrasser, Petra Hofmann, Daniela Holaus, Reinhard Holaus, Süleyman Kilic, Desiree Kopp, Adi Meierkord, Wolfgang Neurauter, Michaela Ofner, Thomas Praxmarer, Bernhard Stecher, Hanspeter Schrott, Markus Welzl, Alexandra Zollitsch

    Fotos hier: Aktuelles

    14.06.2019 "BÜRGERINITIATIVE-FELDRINGER BÖDEN" FEIERT

    Am Freitag, 14.Juni feierten wir bei einer gemütlichen Feier auf der Karrer Alm mit Blick auf die Feldringer Böden und das Schafjoch die (vorläufige) Rettung eines Naturjuwels!

    Fotos hier: Aktuelles

    07.06.2019: Es gibt einige Neuigkeiten. In den nächsten Tagen werden diese schrittweise hier veröffentlicht.

    07.06.2019 Wir trauern um einen unserer engagiertesten Mitstreiter

    Peter Seethaler war der Schutz unserer Natur ein Herzensprojekt und er betreute ehrenamtlich unsere Internetpräsenz. Am 17.05.2019 schlief er friedlich und unerwartet ein. Wir sind unendlich traurig über das plötzliche Ableben unseres Freundes. Er war engagiert, hilfsbereit, kompromisslos und trotzdem immer höflich und zurückhaltend. Sein hintergründiges Lächeln und seine trockenen Kommentare werden wir vermissen. Auch seine fachliche Kompetenz als Betreuer unserer Homepage wird uns fehlen. Er wird eine große Lücke in unserer Gemeinschaft hinterlassen.
    Er wird eine große Lücke in unserer Gemeinschaft hinterlassen. Wir werden Peter nicht vergessen und unser Mitgefühl gilt von ganzem Herzen seiner Familie.

    16.05.2019: Auftaktsitzung des sog. "BEIRAT ZUKUNFT FÜR OETZ, HAIMING UND SILZ" in Haiming

    Unter der Leitung einer Innsbrucker Kommunikationsfirma fand gestern in der Seniorenstube im Gemeindezentrum Haiming die Auftaktsitzung des sog. "Beirates Zukunft" statt.
    Dieser sollte Zukunftsbilder für die Region entwickeln und gemeinsame Ziele formulieren.

    Wir trauern um einen unserer ersten und mutigsten Mitstreiter

    Hansjörg Auer liebte die Natur und wusste um ihren Wert und ihre Zerbrechlichkeit. Er war kompromisslos, wenn er von einer Sache überzeugt war. Er war authentisch, ungeschminkt in seiner Wortwahl und gerade deshalb so überzeugend.
    Wir werden Hansjörg nicht vergessen, unser ganzes Mitgefühl gilt seiner Familie.


    Hier findest Du eine "vertonte Diaschau" zum Thema "Liftehe Kühtai - Hochoetz" mit einigen Meinungen, kombiniert mit einem Livemitschnitt  der Petitionsübergabe vom 29. März 2019 ...

    Herzlichen Dank an Robert Cervenka aus Ötztal Bhf. für diesen tollen Beitrag!


    Unsere sehr engagierte und kompetente Petitionsbetreuerin Johanna Morandell von "mein.aufstehn.at" hat in einem sehr informativen Blogbeitrag unsere Aktivitäten der letzten Wochen und Monate zusammengefasst.

    Ihre Zusammenfassung findest Du hier ...


    Vor Ort Demo "Gegen die geplante Neuerschließung zwischen den Skigebieten Hochötz und Kühtai" der Community "Mountain Wilderness Österreich" am Sonntag, den 07.04.2019:

    Wir unterstützen die Aktion von "Mountain Wilderness Österreich", welche uns folgende Informationen über ihre Kundgebung in ihrer Presseerklärung zukommen ließ:

    Siehe Pressererklärung "Mountain Wilderness Kundgebung im Kühtai findet große Zustimmung!" und Bericht aus der TT vom 09.04.2019 (PDF).

    Mountain Wilderness

    "Ja, die Resonanz der Skifaherer war wirklich erstaunlich gut!" vermeldet Michael Pröttel, Initiator der Aktion.


    Mittwoch, 03. April 2019: PETITIONSÜBERGABE AN DEN LANDESHAUPTMANN

    Petition an LH

    Nach unserem Treffen mit dem Landeshauptmann sind wir noch optimistischer, dass es uns gelingen wird, das Naturjuwel Feldringer Böden und Schafjoch in seiner Ursprünglichkeit zu bewahren.

    (Foto: Brandhuber)


    Freitag, 29. März 2019 ab 15:30 Uhr: PETITIONSÜBERGABE AM LANDHAUSPLATZ

    Wir möchten uns ganz herzlich bei jeder/jedem von euch für euer Engagement und eure Unterstützung bedanken!
    Danke für dein Kommen,
    nur gemeinsam können wir Dinge bewegen!

    Während viele Printmedien sehr ausführlich berichteten, war diese für ein tirolspezifisches Anliegen ungewöhnlich große und emotionale Bürgerbeteiligung dem ORF nicht einmal eine Kurzmeldung wert.
    Die 1000 Demonstrationsteilnehmer und jene 17.000 Bürger, welche die Petition unterzeichnet haben, hätten sich etwas mehr Aufmerksamkeit verdient.

    Ich glaube, wir sollten darauf reagieren, schließlich hat der ORF als öffentlich rechtlicher Sender, der über unsere Gebühren finanziert wird, auch eine Informationspflicht zu erfüllen.
    Ich bitte euch daher, an die unten angeführten Adressaten Emails zu senden, in denen ihr eurer Enttäuschung bzw. eurem Unmut Ausdruck verleiht.

    Ich bitte euch jedoch auch, im Ton sachlich und höflich zu bleiben.
    Gerne könnt ihr auch Gleichgesinnte dazu ermuntern.
    01.04.2019, Gerd Estermann

    Adressaten:
    robert.unterweger@orf.at; david.runer@orf.at; radio.tirol@orf.at; alexander.weglehner@orf.at; georg.oberhammer@orf.at; michael.irsperger@orf.at

    Als "ORF-Ersatz" hier unsere Petitionsübergabe als Videodokument:

    Wenn Du dieses Video herunterladen willst, kannst Du dies über diesen Link tun ..., es ist ca. 850 MByte groß.
    Quelle: Peter Seethaler

    Wir brauchen keine "Nachdenkpause".
    Wir sind uns sicher, dass dieses Projekt nicht zukunftsfähig ist.
    Bei der Kundgebung am 29.März haben wir gezeigt, dass viele ein ENDE und nicht einen Aufschub der Erschließungspläne wollen!

    Petitionsübergabe

    Wir haben unsere Petition (ohne persönliche Daten der mittlerweile schon mehr als 16.950 (!) UnterstützerInnen) an LH-Stvtr.in Ingrid Felipe übergeben und dabei auch unsere Forderungen durch eine Kundgebung am Landhausplatz unterstrichen!
    (Die Petition selber läuft weiter und kann noch unterschrieben werden!)

    Petitions-Unterschriftenbuch
    Stolz präsentieren Gerd und Tina Estermann die 16.342 Unterschriften der Petition in Buchform (mehr als 600 Seiten).
    Bei der Übergabe an Frau LH-Stvtr.in Ingrid Felipe am Freitag, 29.März wird nur ein Dokument mit der notariell beglaubigten Zahl und dem Petitionstext überreicht.
    Die Petition bleibt weiterhin offen und kann unterzeichnet werden.

    Wir freuen uns über jede Unterstützerin und jeden Unterstützer, die/der uns bei der Übergabe begleitet!

    Wir danken dem Österreichischen Alpenverein für seine mediale,
    sowie der Firma "Patagonia" für ihre finanzielle Unterstützung!

    Wir zählen auf Euch!


    Unter dem Titel "Ausverkauf der Tiroler Berge - Einheimische wehren sich" berichtete der ORF in der Sendung THEMA über unsere Initiative!

    Wegen der aktuellen Berichterstattung über das Urteil zur "Kuh-Attacke", wurde der für Montag, 25.02. angekündigte Beitrag über unsere Initiative in der Sendung THEMA auf Montag, 11.März 2019, 21:10, ORF2 verschoben.
    Wir registrierten mit großer Freude das große Echo auf unseren THEMA-Beitrag.

    Dass wir nicht die Einzigen sind, die sich gegen den "Ausverkauf der Berge" stemmen, beweist die gelichnamige Doku im SWR Fernsehen, die am Mi. 27.03.2019 um 20:15 Uhr ausgestrahlt wird!

    Thema

    Das "Haiminger Murmele" meldet sich wieder!


    Gemeindeversammlung im Silzer Mehrzwecksaal (NMS) am Freitag, den 25.01.2019 um 20:00 Uhr:

    Unsere Stellungnahme dazu findest Du hier ...

    Reaktionen auf die Gemeindeversammlung findest Du hier ...


    Die ARD berichtete am Dienstag, 08.01.2019 um 21:45 Uhr in "Report München" und um 23:30 Uhr auf "Tagesschau 24" zu unserem Thema Feldring!

    Viele Seherinnen und Seher haben bereits reagiert ...

    ADR

    Oben: Das ARD-Team gegenüber dem Faltegarten Kögele, unten: Im Hintergrund das Schafjoch

    ADR

    Die Meinung des "HOAMINGER MURMELE":

    Das "HOAMINGER MURMELE"

    Unsere Veranstaltung war ein voller Erfolg!

    Mehr als 400 Menschen sind unserer Einladung gefolgt. Das zeigt, dass unser Anliegen von vielen Menschen aus der Region mitgetragen wird.
    Erfreulich, dass die Diskussion fair verlief und sich das Publikum intensiv daran beteiligt hat.

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    Veranstaltung zu Feldringer Böder
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    Bericht im ORF vom 18.11.2018
    Bericht der Tiroler Tageszeitung vom 18.11.2018


    Berührende Video-Botschaft an den Landeshauptmann.


    Unterschreibe auch unsere Petition auf https://mein.aufstehn.at/!

    Hier findest Du uns auf Facebook ...